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Konferenz | Globalität im Reflexionsraum der Käte Hamburger Kollegs

Konferenz

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Gemeinsame Tagung aller Käte Hamburger Kollegs, organisiert vom Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ in Bonn.

Globalität scheint heute alle Kulturen und gesellschaftlichen Sphären zu durchdringen und wird weitgehend unabhängig von theoretischen Präferenzen in zahlreichen Disziplinen, bei politischen Akteuren und in allen Regionen der Welt als Faktum akzeptiert und auf je eigene Weise adaptiert. Für viele Wissenschaften stellt sie eine Quelle neuer Forschungs- und Deutungsperspektiven dar, aber zugleich eine enorme Herausforderung, die es zu bewältigen gilt, und zwar begrifflich, theoretisch und methodisch. Der Druck auf vertraute Forschungsroutinen und Wissenssysteme steigt, und eine nie da gewesene Unruhe innerhalb der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ist die Folge.

Aber welche neuen Erkenntnisse gewinnen wir, wenn wir unsere Analyseeinheiten und Forschungsdesigns „global“ ausrichten und für „globale“ Anforderungen öffnen? Was sehen wir mehr, wenn der kulturwissenschaftliche Blick theoretisch und methodisch transnational ausgeweitet wird? Welche Konsequenzen entstehen dabei für unsere eigenen semantischen Gewohnheiten und Begrifflichkeiten, die uns aus unseren eigenen Disziplinen vertraut sind? Oder ist gar die Aufforderung berechtigt, dass wir angesichts globaler Entwicklungsdynamiken unsere eigenen Grundbegriffe und methodischen Vorgehensweisen aus den Fixierungen des „methodologischen Nationalismus“ herauslösen und im Rahmen eines „methodologischen Kosmopolitismus“ neu zu konzipieren lernen müssen?

Tagungsbericht von Dr. Jan Christoph Suntrup

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