BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//ceres.rub.de//events//
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-TIMEZONE:UTC
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:„Atmosphären“: Sakrale Räume zwischen Immanenz und Transzend
 enz. Zum Potenzial eines Konzepts für die Religionsforschung
DTSTART:20171026T070000Z
DTEND:20171028T160000Z
DTSTAMP:20260428T184635Z
UID:atmospharen-zum-potenzial-eines-konzepts-3161@ceres.rub.de
CATEGORIES:
DESCRIPTION:Dass Sakralräumen in den verschiedensten religiösen Traditio
 nen die Aufgabe zukommt\, Trans­zendenz mit immanenten Mitteln verfügbar
  zu machen\, ist verschiedentlich festgestellt worden (z. B. Hager 1957\,
  640\; Witt­mann-Englert 2006\, 7\; Bergmann 2007\, 368\; Krech 2012\, 20
 –21). Gebaute Räume leisten dies aber nicht ‚von sich aus‘\, sonder
 n – so die Vermutung – durch „Atmosphären“. In einer vorläufigen
  Definition sind „Atmosphären“ das realisierte semantische Potenzial 
 räumlich-materieller Arrangements\, das die Bedeutung\, Wirksamkeit und s
 innliche Wahrnehmung physischer Umwelten sowie damit verbundene kommunikat
 ive Vorgänge ermöglicht und beschränkt.\n\nDie Zusammenhänge zwischen 
 räumlicher Semantik\, Atmosphären und Transzendenz/Im­ma­nenz wurden a
 us religionswissenschaftlicher Sicht bislang nicht systematisch untersucht
 \, obwohl das Konzept „Atmosphäre“ in Nachbardisziplinen wie der Phil
 osophie und Architekturwissenschaft bereits diskutiert wird (z. B. Schmitz
  1969\; Böhme 2013\; Haepke 2013). Auch die rezenten Perspektivenwechsel 
 in den Kultur-\, Sozial- und Geisteswissenschaften wie spatial\, somatic o
 der material turn adressieren Aspekte dessen\, was Atmosphären ausmachen.
  Hier setzt die Tagung an: Im interdisziplinären Gespräch soll diskutier
 t werden\, ob und wie das Konzept „Atmosphäre“ für die Religionsfors
 chung methodisch und theoretisch von Nutzen sein kann.\n\nNicht zuletzt si
 nd religiöse Orte und Bauten – gerade in kulturell und religiös plural
 en Gesellschaften – immer auch „Kontaktzonen“ (Pratt 2008). Nicht nu
 r ihre „räumliche Ikonizität“ (Engelbart/Krech 2016\, 199) ist ein A
 nkerpunkt für interkulturellen Kontakt (s. a. Knott et al. 2016)\, auch 
 ihre Atmosphäre kann in der emischen Sichtweise „einladend“ oder „a
 usgrenzend“\, „kühl“ oder „warm“ wirken (Bergmann 2010\, 40). D
 er Verlauf inter- und intrareligiösen Kontakts wird somit entscheidend vo
 n Atmosphären beeinflusst. Diese Vorgänge lassen sich mit einem analytis
 ch konturierten Atmosphärenbegriff besser beschreiben und verstehen.\n\nP
 rogramm des Workshops\n
LOCATION:CERES-Palais\, Raum "Ruhrpott" (4.13)
URL:https://khk.ceres.rub.de/de/veranstaltungen/atmospharen-zum-potenzial-
 eines-konzepts/
END:VEVENT
END:VCALENDAR
